Ein Sommernachts-Albtraum

Eine Kriminalfarce

Die Amateurtheatergruppe „Frohsinn“ steht kurz vor der Pleite. Eine Aufführung von Shakespeares „Sommernachtstraum“ soll das dringend benötigte Geld einspielen. Die Truppe ist von der Milliardärin Irmgard von Pöseldorf eingeladen, in ihrem Privattheater zu spielen – und wenn sie zufrieden ist, wird sie das Ensemble großzügig fördern.

Kaum hat jedoch die Vorstellung begonnen, geschieht hinter der Bühne ein Mord. Als Regisseur und Kassenwart die Leiche von Erich finden, ist ihnen klar, dass die Bekanntgabe eines Mordes zum Abbruch der Vorstellung führen würde – und dann wäre die schöne Förderung futsch. Also verstecken sie die Leiche im Putzschrank. Dort wird sie kurz darauf von der Heilpraktikerin Helga gefunden, die sofort überzeugt ist, selbst für Erichs Tod verantwortlich zu sein, da sie ihm Globuli gegen sein Lampenfieber gegeben hatte. Bestimmt hat sie ihn versehentlich vergiftet – mit Globuli. Während verschiedene Ensemblemitglieder versuchen, aus verschiedenen Gründen dieselbe Leiche zu verstecken, steht Regisseur Reinhard vor anderen Problemen: Da die Darstellerinnen der Elfen in den falschen Zug gestiegen sind, müssen sie kurzfristig durch zwei Werbetexterinnen ersetzt werden, die hinter seinem Rücken versuchen, die Inszenierungskonzept „marketingtauglicher“ zu gestalten. Außerdem hat er mit einer russischen Mafia-Chefin zu kämpfen, die mit aller Gewalt durchsetzen will, dass ihre Tochter die Hauptrolle tanzt… Dass es dabei zu immer groteskeren Verwicklungen kommt, ist unvermeidlich.

Diese temporeiche Komödie mit einer Prise schwarzem Humor ist ein ausgesprochenes Ensemblestück. Statt nur einer Hauptfigur gibt es eine Vielzahl skurriler, liebevoll gestalteter Rollen, bei denen spielfreudige Darsteller alle Register ihres komödiantischen Talents ziehen können. Insbesondere die viele komische Frauenrollen sind ein Erfolgsgarant.

Aufgrund zahlreicher möglicher Doppelbesetzungen können die 22 Rollen auch von nur 15 Personen gespielt werden.