Pension Schöller – reloaded

Der Wahnsinn ist weiblich!

Hildegard Klapproth bewohnt mit ihrer Schwester Ulrike ein kleines Haus am Stadtrand. Als sie eines Tages ihre Nichte Jenny besucht, der ein Café in der Stadt gehört, begegnet sie ihrem Cousin Alfred. Dieser ist nicht nur Chefarzt in einer psychiatrischen Klinik, sondern auch Vorsitzender des Tierschutzvereins – gemeinsam mit Frau Schöller, der Inhaberin der Pension Schöller. Durch ein Missverständnis kommt Hildegard zu der Überzeugung, die Pension Schöller sei eine Nervenheilanstalt. Als Hildegard die Pension Schöller besucht, hält sie daher die harmlosen Pensionsgäste für gefährliche Irre.

Die Situation gerät vollends außer Kontrolle, als die vermeintlichen Irren sie wenig später zu hause aufsuchen. Hildegards Schwester Ulrike ist nach kurzer Zeit nicht mehr sicher, wer hier eigentlich verrückt ist…

Claus Martin hat die bekannte Komödie von Wilhelm Jacoby und Carl Laufs komplett neu für ein überwiegend weibliches Ensemble bearbeitet. Während im Originalstück von 1890 alle komischen Rollen von Männern gespielt werden, können in dieser Version endlich einmal die Frauen ihr komisches Potenzial zeigen.