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Berlinale 2018

Claus Berlinale 2018

Wieder 10 Tage Berlinale: Jeden Tag 6-8 Stunden Kino. Dieses Jahr habe ich es geschafft, 40 Filme zu sehen. Sehr anstrengend, aber auch sehr inspirierend – und leider manchmal auch sehr ernüchternd.

Außerdem die hervorragende Lecture „Kill your Darlings“ der Cutterin Susan Korda.

Meine persönlichen Highlights des Programms:

„Styx“ von Wolfgang Fischer. Eine Frau in einer Segelyacht trifft auf hoher See ein havariertes Boot voller Flüchtlinge. Die Problematik des Umgangs mit Flüchtlingen ist hier in ihrer ganzen Komplexität auf den Punkt gebracht, wie ich es noch nie gesehen habe.

„Twarz“ von Małgorzata Szumowska. Eine bitterböse Gesellschaftssatire – oder eigentlich eher das Abbild einer Gesellschaft, die in ihrer ganzen Verlogenheit und ihrem maßlosen Egoismus zur Satire ihrer selbst geworden ist. Das Lachen bleibt einem im Hals stecken. Spielt in Polen, erinnert mich aber sehr an Deutschland.

 

Neuer Kurzfilm abgedreht

Claus und Markus hinter der Kamera

Nach der Gangsterkomödie „Erledigt“ schlägt mein neuer Kurzfilm (produziert im Auftrag der Universität Duisburg-Essen) ernstere Töne an. Es geht um das Thema Burnout. Wir hatten einen sehr intensiven Drehtag in Essen mit einem tollen Team (Kamera: Markus Baumeister, Ton: Andreas Hermann), 20 Statisten in einem sehr kleinen Wohnzimmer und der wundervollen Leandra Fili als Hauptdarstellerin. Jetzt wird geschnitten, und danach kommt die Musik, die bei diesem Film eine wichtige Rolle spielen wird. Ich hoffe, dass alles noch in diesem Jahr fertig wird, damit wir ihn rechtzeitig bei den wichtigen Festivas einreichen können!

(Foto: Marius Deckers)

Ein kleiner Oscar

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„Erledigt“ (mit dem englischen Titel „Mission Accomplished“) hat zahlreiche Auszeichnungen gewonnen – aber diese ist definitiv die mit dem größten Sexappeal… Weil ich leider bei der Preisverleihung in Austin, Texas nicht persönlich anwesend sein konnte, kam diese entzückende Trophäe mit der Post. So was stellt man sich doch gern auf den Schreibtisch – als Motivation für höhere Ziele.

Berlinale

10 Tage bei der Berlinale – das bedeutet: Kino-Marathon. Ich habe 22 Langfilme und 15 Kurzfilme gesehen.

Mein Fazit: Die meisten Filme sind viel zu lang für das, was sie zu erzählen haben. Das gilt für die Langfilme ebenso wie für die Kurzfilme.

 

Neue website

Nachdem sich meine Tätigkeit in den letzten Jahren immer mehr Richtung Film entwickelt hat, musste meine alte website mal ergänzt werden. Bei dieser Gelegenheit habe ich die website komplett neu gestaltet. Es fehlen wohl noch hier und da Inhalte, aber das wird bei Gelegenheit ergänzt. Wozu hat so ein Tag schließlich 30 Stunden.